Mittwoch, 24. August 2016

Wieder im eigenen Garten

Nach meinem Ausflug nach Münster zeige ich euch heute wie es inzwischen in meinem Garten aussieht.

Alles wirkt schon etwas herbstlich. Gelbe Blätter liegen unter den Obstbäumen, etliche pilzgeplagte Stauden werden schon braun und sollten zurückgeschnitten werden.
Ansonsten genieße ich den Hochsommer mit seinen steigenden Temperaturen und trockenen Tagen.



Für mich beginnt mit den blühenden Fetthennen ein neuer Gartenhöhepunkt. Ich mag die meist rosa blühenden safttrotzenden Stauden sehr.
Noch öffnen sich bei den hohen Sorten nur wenige kleine Blütchen. Aber grün sehen die dicken Blütendolden auch sehr dekorativ aus.



Die niedrigen Fetthennen im Steingarten blühen bereits.



Gleich daneben blüht Staudenbleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides). Im Gegensatz zu Plumbago auriculata ist der Ausläufer bildende Japanische Bleiwurz winterhart. Er beginnt jetzt mit der Blüte. Im Herbst färbt sich das Laub dunkelrot.



Die remontierenden Rosen beginnen jetzt mit ihrer zweiten Blüte.





Dauerblüher wie The fairy zeigen sich in morbider Schönheit.




Bei dem schönen Sommerwetter bevölkern viele Bienen den Garten. Hier naschen sie Nektar auf einer Kosmeenblüte.




Zum Abschluss noch einige echte Sommerblumen für euch.

Dahlien in vielen Farben und Formen bereichern jetzt die meisten Gärten. Mir fehlt leider der Platz für eine große Auswahl und in diesem Jahr stehen sie etwas schattig. 




Sonnenblumen gehören natürlich in jeden Staudengarten um mit ihren gelben Riesenblüten über die restlichen Beetbewohner hinwegzublicken.




Helenium mit vielen kleinen Blüten . Die aufrecht stehende Sonnenbraut gehört zu dem Schönsten, was die große Gruppe der Sommer-Sonnenstauden  zu bieten hat.



Samstag, 20. August 2016

Neue Pflanzen

Heute zeige ich euch was ich vom Bloggertreffen in der vorigen Woche mit nach Hause nehmen durfte.
Das Blumenzuchunternehmen  Volmary , das unser Bloggertreffen ermöglichte, beschenkte uns nicht nur mit schönen Augenblicken, sondern auch mit üppiger Blumen- oder Staudenpracht. Wir durften uns unter vielen verschiedenen Pflanzen aussuchen was uns gefiel.
Sicher denkt ihr, dass ich tief in die bunte Farbenpracht der Herbststauden gegriffen habe.




Als ich die kleinen Gartenalpenveilchen sah, musste ich einfach einige aussuchen. Sie passen so schön in den Eingangsbereich und können dort auch bis in den Winter stehen bleiben.

Ansonsten entschied ich mich für Gräser, Kräuter und Farne.



Japanisches Blutgras




und Schopfsegge gehören zu den neuen Gräsern die ich mit nach Hause nehmen durfte.



Einige Farne habe ich auch gepflanzt.



Und verschiedene Kräuter stehen jetzt gleich neben dem Küchenfenster in einem praktischen Pflanzkorb den die Firma   Emsa  zur Verfügung stellte.

Jetzt hoffe ich, dass alle Pflanzen gut anwachsen und mich noch im nächsten Jahr an die tolle Aktion von Volmary erinnern.




Sonntag, 14. August 2016

Bloggertreffen bei Volmary




Relax, das war das Motto  für das "erste Gartenbloggertreffen in Deutschland", das vom Blumen- und Gemüsezuchtunternehmen Volmary am Kaldenhof im westfälischen Münster in der vorigen Woche angeboten wurde.

Volmary ist ein schon in der dritten Generation  international arbeitendes Familienunternehmen im Bereich Gemüse- und Blumenzucht und steht dabei für hochwertiges Saatgut und beste Jungpflanzen.

Ich durfte beim Bloggertreffen dabei sein und ihr könnt mir glauben, ich  war alles andere als relaxt.
Bei meiner Ankunft am Morgen auf dem Kaldenhof stellte ich fest, dass ich mit Abstand die älteste Teilnehmerin war.
Die herzliche Aufnahme des Volmary-Teams und der anderen jungen Blogger ließ meine anfänglichen Bedenken schnell verfliegen und ich erlebte einen spannenden Tag inmitten von bunten Gemüse- und Blumenbeeten.





Außer unserer Bloggergruppe besuchten Profis aus dem Erwerbsgartenbau und Gartenfachhandel das Gelände um sich Anregungen für 2017 zu holen und Bestellungen aufzugeben.

Damit das ganze auch kurzweilig und interessant blieb, hat sich das Volmary-Team einiges einfallen lassen.



In verschiedenen Workshops konnten wir kochen, Salat schnippeln, Marmelade rühren,


erfrischende Kräuterlimonaden mixen und natürlich alles probieren. So viele Leckereien habe ich lange nicht gegessen und getrunken.



Bei Silvia, dem Gartenfräulein formte ich meine ersten Samenbomben. Sehen ja ein Bisschen wie Köttbullar vom Schweden aus. 
Aber an der richtigen Stelle abgeworfen entfaltet sich bald ein Minigarten mit Wiesenblumen.




Alles war so spannend für mich, dass der nette Kameramann, der uns begleitete, von mir ganz vergessen wurde.




Mir als Garten- und Blumenbesessene gefiel der aus Paletten gebaute Kräutergarten




und die kreativen Ideen von Florist-Meisterin Anke Krohme ganz besonders gut.


Wenn ihr so wie ich vom Land kommt, dann könnt ihr meine Begeisterung über prächtige Bohnenbeete


und dicke Salatköpfe in tollen Sorten sicher verstehen.



Ein großes Thema waren weiterhin Kräuter. Ob Minze mit Jeans oder Salbei einfach im Beet, die Auswahl war riesig.


Ein  weiteres Highlight stellte das Tomatengewächshaus dar. Soooo viele Tomatensorten unter einem Dach, ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Ihr merkt schon, ich gerate ins Schwärmen. 



Natürlich ratterte während meines Ausflugs in die Wunderblumenwelt die ganze Zeit die kleinen Räder in meinem Kopf und ich überlegte, wo ich im Garten noch Platz für die eine oder andere Pflanze finden könnte.

Meine Favoriten für die nächste Saison sehen so aus:













Fast hätte ich es vergessen, eine Mischung für eine bunte Blumenwiese, die wünsche ich mir auch. Die Musterbeete waren einfach zu schön.


Leider übte das Wetter schon für den Oktober. Ein kalter Wind blies uns um die Ohren und die Sonne ließ sich einfach nicht blicken. Ich hatte trotzdem Spaß und der Tag verging wie im Flug. 

Andere Gartenblogger kennen lernen, sehen wer hinter den Blogs steht, das war toll. Die anregenden, netten Gespräche werde ich lange in Erinnerung behalten.








Irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende. 


Bepackt mit vielen Geschenken kam ich am nächsten Tag zu Hause an. Die neuen Pflanzen, die ich mit in meinen Garten nehmen durfte, zeige ich euch später.

Das Bloggertreffen war für mich ein besonderes Erlebnis.

Ein ganz großes Dankeschön an das immer gut gelaunte Volmary-Team. Ich würde mich riesig freuen, wenn ich wiederkommen darf.




Montag, 8. August 2016

Sonnenanbeter




Sonnenhut, Sonnenbraut, Sonnenblume.




Das Trio verkörpert für mich den Hochsommer. Schon die Gelbtöne der meisten  Blüten signalisieren Sonne, Sommer, Wärme, gute Laune.

Klar, dass alle Drei in meinem Garten vertreten sind.





Gelber Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) 





Wenn ich nicht aufpasse, dann überwuchert sie den ganzen Garten. Die winterharte Staude blüht in sonnigen und halbschattigen Lagen. Sie vermehrt sich über Wurzelausläufer. 





Die Blüten des einjährigen Sonnenhuts (Rudbeckia hirta) finde ich noch schöner.


Ich nutze immer den Samen meiner eigenen Blüten. Das Ergebnis sieht immer wieder etwas anders aus.



Die Echinacea heißt mit deutschem Namen ebenfalls Sonnenhut, Scheinsonnenhut oder - auch sehr bezeichnend - Igelkopf.



Die Sonnenbraut (Helenium) blüht in vielen verschiedenen Rot- Braun- und Gelbtönen.


Bei mit sind eine rote und eine gelbe Sonnenbraut zu Hause. Sie präsentieren jetzt ihre vielen kleinen Sonnengesichter.




Jetzt fehlt noch die Königin unter den Sonnen im Garten.


Sonnenblume (Helianthus annuus)




So kennt sie jedes Kind und alle lieben sie .Eine große, strahlende Sonnenblumenblüte.
Die Pflanze stammt vom Vogelfutter aus dem letzten Winter.

Mittwoch, 3. August 2016

Im Hühnerhof




Gestern habe ich mir eine Auszeit gegönnt. Kein Garten sondern ein Spaziergang.

Gelandet bin ich auf einem Hühnerhof mit vielen verschiedenen Hühnchen.




Sind sie nicht schön? 



Ein stolzer Hahn ist auch dabei. Er hat die Oberaufsicht über die gemischte Damenschar.




Leicht hat er es sicher nicht. Sind doch einige Damen sichtlich größer als der stolze Gockel.



Hier hat er nicht aufgepasst und ein Haremsmitglied ist auf Abwegen.


Und was habe ich gemacht als ich wieder zu Hause war?

Na was wohl - Hühner getöpfert. 






Ein paar dicke Hennen sind entstanden. Jetzt trocknen sie und warten auf den ersten Brand.
Alle werden nächstes Jahr im Garten freigelassen.